Archive for the 'Sound Art' Category

 

Is there conceptual music…

Nov 11, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Personal, Sonic Fictions, Sound Art, Sound Studies

…as there is concept art?


Or did the new avantgarde genres of happening and performance art in the 1960es already absorb all the conceptual qualities and energy of the musical score?

Are performance scripts the only way of musical conceptualism an art history could think of?


The all-knowing Trash Heap seems to approve.

Or is this conceptual music; or this?


The History of the Amen Break

Oct 28, 2009 in Anthropology of Sound, Link, Popular Culture, Sound Art, Sound Studies, Web



One Minute Soundsculpture

Oct 19, 2009 in Aural Architecture, Link, Popular Culture, Sonic Fictions, Sound & Vision, Sound Art, Sound Studies, Web

By Daniel Franke:



(via Beautiful Decay)


Endless Rain Record

Oct 16, 2009 in Anthropology of Sound, Link, Sonic Fictions, Sound Art, Sound Studies


this phonograph record plays endlessly.

the grooves in the record forms a circle.

it endlessly plays rain sounds and the sound of rain drops.


(via argh.de)


Locative audio media: You mix when you move

Oct 01, 2009 in Anthropology of Sound, Aural Architecture, Link, Popular Culture, Sonic Fictions, Sound & Vision, Sound Art, Sound Studies, Technology

Looping musical phrases are represented on a map as overlapping circular territories. As the vehicle approaches the center of a circle, the volume increases. In areas of the map where territories overlap the vehicle generates dynamic mixes of the overlapping musical phrases. By exploring a very large map of many overlapping territories the Beatmap creates complex, dynamic mash-ups.

The map can be explored on foot, by plane, boat, train, or automobile. In this footage the map is explored by car on the Bonneville Salt Flats, allowing the user to freely accelerate, swerve, and slam to a stop for optimum musical control of the instrument.



HAUSKLANG IM HAUS DER KULTUREN DER WELT 28.-30.8.2009

Aug 27, 2009 in Anthropology of Sound, Art, Aural Architecture, Event, Exhibition, Performance, Sound Art, Sound Studies, Symposion

Das Haus hat einen Klang. Dieser Klang ist nicht beliebig. Er ist spezifisch und gewachsen, geschichtlich und kulturell, physisch und architektonisch. Sie und ich, wir hören diesen Klang in unseren Körpern je anders. Das Haus klingt und widerhallt in unseren Körpern.

Das Haus der Kulturen der Welt bot seit dem Jahr 1989, seit seiner Wandlung von einer US-amerikanisch geprägten Kongresshalle aus 1957 zur seitherigen Bestimmung, vielen Klängen ein Haus. In den vergangenen zwanzig Jahren wurde der Bau - abseits humoristischer Verballhornung als schwangere Auster – zum Ort der Aufführung widerstrebender und charakteristischer Stilrichtungen dieser Jahre: ethnische Musiken, Klangkunst, experimentelle Performances, wie auch kurz- oder längerfristigere Moden und utopische Klangkonzepte - beispielhaft zwischen sogenannter Weltmusik und der westlichen Weltmusik des Techno und der Media Art. Die Architektur spielte immer mit.

Zum zwanzigsten Geburtstag des Hauses schlugen die Sound Studies der Universität der Künste Berlin vor, dieses Haus auf all diese auditiven Aspekte hin auszuhorchen und neu zu bespielen, zu besingen: das Haus zu spielen. Das Haus sollte zur Hörskulptur werden. Zwölf Künstlerinnen und Künstler des Masterstudienganges Sound Studies – Akustische Kommunikation entwickelten seit dem Frühjahr 2009 Arbeiten, die das Haus hörbar werden lassen:

Robert Schwarz und Emad Parandian untersuchten und ermöglichten somit etwa das Erleben von Echolokation; Anke Eckardt erkundete Potenziale vertikaler Klänge; Alexander Sieber und Julius Holtz verknüpften historische Dokumente mit dem Bau des Hauses – den Annie Goh wiederum in Sonic Fictions ausformulierte und Damian Rebgetz auf gesungenen Wegen durchquerte. Florian Goeschke ließ den Bau als Flughafen erkennbar werden, Jan Cziharz hüllte das Haus in Klänge von Zikaden und Grillen und Marco Montiel-Soto schließlich ermöglichte den Besucherinnen und Besuchern eine geradezu weltweite Verschnaufpause. Anna Bäumer schließlich produzierte Radiosendungen, die geschlechtliche Transkulturalitäten zum Thema haben.

Programm: HAUSKLANG. Sound Studies im Haus der Kulturen der Welt

Compression Sound Art

Jun 17, 2009 in Art, Popular Culture, Sound Art, Web

Twelve Tone Commercial

May 29, 2009 in Art, Link, Popular Culture, Sound Art, Web

Hörbuch-Lesung & Gespräch mit Irm Hermann

May 25, 2009 in Event, Lecture, Sound Art

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2009, um 20.00 Uhr liest Irm Hermann im Rahmen der Reihe HörGut Berlin-Mitte in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek das Hörbuch Enigma Emmy Göring – oder die Schokoladenseiten unserer Geschichte von Werner Fritsch.

Irm Hermann wird zu Ihrer Arbeit von Prof. Dr. Holger Schulze befragt, Jurymitglied des Deutschen Hörbuchpreises und Professor am Studiengang Sound Studies – Akustische Kommunikation der Universität der Künste Berlin. Das 54-minütige Originalhörspiel Enigma Emmy Göring ist ein fiktiver Monolog der 1973 gestorbenen ehemaligen Schauspielerin und Ehefrau von Hermann Göring. Für Ihre überzeugende Lesekunst und Interpretation erhielt Irm Hermann erst kürzlich den Deutschen Hörbuchpreis als ›Beste Interpretin‹.

Ihr gelinge, so die Jury:

mit aller Verve ein furioser Monolog […] Hinter der banal-biederen Fassade lässt sie die böse Machtgier der Göring hervorscheinen. […] Wir hören einer lebenslang in sich selbst und im Schreckenssystem des Nationalsozialismus verfangenen Schokoladenfabrikantentochter, Gretchendarstellerin und fanatischen Machtanbeterin beim verlogenen Erinnern zu. Die meisterhafte Komposition von Text und Stimme, Geräusch und Musik setzt uns mit beklemmender Intensität der Spannung zwischen Kitsch und Terror aus.

Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Minimal in Noise

Apr 30, 2009 in Art, Aural Architecture, Link, Sound Art

Früher habe ich immer gern auf Langwelle das Frequenzrauschen zwischen den Sendern angehört und herumgemischt, oder die synthetische Tonfolge an der Grenze von UKW.

Dieser Mann mit hervorragenden Ohren, macht etwas, das finde ich fast so gut, ist aber auch noch etwas ganz anderes:

Lee Patterson Fieldrecordings, der von Minimal Music aus auf noise hingehört.