MTV has just left the building
Nov 16, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Popular Culture, Sound & Vision, Sound Studies
Nov 16, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Popular Culture, Sound & Vision, Sound Studies
Nov 11, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Personal, Sonic Fictions, Sound Art, Sound Studies
…as there is concept art?
Or did the new avantgarde genres of happening and performance art in the 1960es already absorb all the conceptual qualities and energy of the musical score?
Are performance scripts the only way of musical conceptualism an art history could think of?
The all-knowing Trash Heap seems to approve.
Or is this conceptual music; or this?
Sep 28, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Link, Philosophy, Research, Sound Studies
Anatomische Konzeptionen seit der Neuzeit haben uns — nicht zuletzt in Schulbüchern und vulgärmedizinischen Ratgebern — den Körper stets als ein fest gefügtes Modulsystem aus Organen und Nerven- bzw. Blutkanalbahnen gezeigt. Doch hat nicht zuletzt der Wissenschaftshistoriker Michel Serres darauf hingewiesen, dass diese Körperkonzeption den faktischen Erkenntnissen der Wissenschaften wie auch des Selbsterlebens zuwiderläuft. Unsere Körper sind weder Dampfmaschinen noch mechanische Uhren, weder Königreiche noch Elektronengehirne.
Unsere Körper sind zarte, gewachsene und weiterhin wachsende Gebilde, die empfänglich auf vielerlei Weisen auf Geschehnisse in ihrer nächsten Umgebung antworten können. Ich höre mit meinen Ohren, natürlich — doch ich empfinde Wirkungen von Klangereignissen auch an meinen Ellenbogen, in meiner Schädeldecke, meinem Kehlkopf, natürlich in meinem Bauch, auch in meinen Fußsohlen, Zehen, in den Lenden.
Quelle: Hören mit dem Körper. Zur Reauratisierung und Neuer Musik als Klangkunst, in: Neue Zeitschrift für Musik 170 (2009), H. 5, S. 18-21.
Jul 07, 2009 in Anthropology of Sound, Essay, Philosophy, Research, Sonic Fictions, Sound Studies
Oder: Wie wir von Sounds durchdrungen werden:
Habe ich ueberhaupt einmal bewusst vor einem Aquarium gestanden? Ich habe diffuse Erinnerungen an fremde Wohnungen, an Bars und Fernsehbilder, Zeitungsbilder der Bueros von Bundeskanzlern und weltbeherrschungssuechtigen Konzernfuehrern. Das Aquarium stand fuer mich damals wohl ganz offensichtlich fuer eine andere, unerreichbare, erschreckend eindeutig geordnete und ganz klar machtbesessene, machtbesetzende, reiche Welt. Familien mit Firmensitz, Swimmingpool und Sauna, mit eigenen Bediensteten und Stehempfaengen, zu denen passte dann wohl auch ein Aquarium. In meinem Imaginarium jener Zeit. Es ist Statussymbol und genuiner Bestandteil buergerlicher Repraesentanz. Die Welt im eigenen Wohnzimmer: Globus – Aquarium – 5.1-Surround-Sound-Heimkino? Ueber die Zeit ist das symbolische Allmachtsinstrument deutlich beweglicher und welthaltiger geworden.
Mehr: Berliner Gazette
May 05, 2008 in Essay, Functional Sounds, Popular Culture
Whilst standing on the farthermost eastern spot of the Fischerinsel in Berlin yesterday, I was listening to an acoustic scenery evolving during more than fifteen minutes. Thinking it’d become hard to get somenone listening to the recording for the whole time as concentrated as I was, I wondered if there was any theory about the ideal length of soundscapes – comparable to the admittedly slightly outdated perfect length of a popsong that is, say, between 2′20″ and 3′00″.
Maybe the ideal soundscape hasn’t any length at all because it lasts forever. In some sense attempts to never end sounding can be found in a wide range from LaMonte Youngs installations up to Richie Hawtins mixes to which Holger Schulze pointed to previously. To label those as eternal soundscapes just moves the idea of a certain popscapelength into themselves and asks for the listeners attraction span they define as reasonable before another modular change. From this view la Monte Young must be thinking more of a tortoise while Richie Hawtin apparently assumes the attraction span of a goldfish.
I couldn’t see none of them at the Fischerinsel.
Apr 28, 2008 in Anthropology of Sound, Essay, Research
Ich frage mich die letzten paar Tage, wo mit Spreeblick klingt Berlin nach Fluss und Wasser?
Ich fahre in mir hoch und runter auf dem Fluss, von links nach rechts auf der Karte und vor und zurück auf der Zeit. Suche die Orte und Momente eines maritimen Aufstrahlens vielleicht, wo diese träge Masse nicht nur Wellen auf ihrer Waseroberfläche schlägt sondern auch hörbar über die Ufer schwappen lässt.
Davon müsste es eigentlich ganz viele geben, denn immerhin, Berlin hat mehr als doppelt soviele Brücken wie Venedig.
Nur führen die wahrscheinlich nicht alle über Wasser.
Apr 03, 2008 in Anthropology of Sound, Essay, Web
Einen schönen guten Tag!
Gehen Sie ruhig weiter, hier gibt es (noch) nichts zu sehen. (aber – hoffentlich – bald!)
Noch ist die Template-Force hier an der Arbeit…