Ein diskussionswürdiges Manifest, das sich ganz entschieden gegen die Denkweise und kulturelle Praxis des Stadt-Marketing wendet, die in den 2000er Jahren sich ausbreiteten:
Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen.
Wir stellen die soziale Frage, die in den Städten heute auch eine Frage von Territorialkämpfen ist. Es geht darum, Orte zu erobern und zu verteidigen, die das Leben in dieser Stadt auch für die lebenswert machen, die nicht zur Zielgruppe der >Wachsenden Stadt< gehören.
Wir nehmen uns das Recht auf Stadt – mit all den Bewohnerinnen und Bewohnern Hamburgs, die sich weigern, Standortfaktor zu sein.
Deutet sich hier eine Trendumkehr für die 2010er Jahre an?
Auch hin zu mehr sozialen und geminschaftlichen Aufgabe eines Urban Sound Planning?
Mehr: Not In Our Name, Marke Hamburg!