Sonic Wire Sculptor
May 26, 2010 in Art, Performance, Sonic Fictions, Sound & Vision, Sound Studies, Web
An iPhone-App based on a musical instrument by Amit Pitaru.
May 26, 2010 in Art, Performance, Sonic Fictions, Sound & Vision, Sound Studies, Web
An iPhone-App based on a musical instrument by Amit Pitaru.
Aug 27, 2009 in Anthropology of Sound, Art, Aural Architecture, Event, Exhibition, Performance, Sound Art, Sound Studies, Symposion
Das Haus hat einen Klang. Dieser Klang ist nicht beliebig. Er ist spezifisch und gewachsen, geschichtlich und kulturell, physisch und architektonisch. Sie und ich, wir hören diesen Klang in unseren Körpern je anders. Das Haus klingt und widerhallt in unseren Körpern.
Das Haus der Kulturen der Welt bot seit dem Jahr 1989, seit seiner Wandlung von einer US-amerikanisch geprägten Kongresshalle aus 1957 zur seitherigen Bestimmung, vielen Klängen ein Haus. In den vergangenen zwanzig Jahren wurde der Bau – abseits humoristischer Verballhornung als schwangere Auster – zum Ort der Aufführung widerstrebender und charakteristischer Stilrichtungen dieser Jahre: ethnische Musiken, Klangkunst, experimentelle Performances, wie auch kurz- oder längerfristigere Moden und utopische Klangkonzepte – beispielhaft zwischen sogenannter Weltmusik und der westlichen Weltmusik des Techno und der Media Art. Die Architektur spielte immer mit.
Zum zwanzigsten Geburtstag des Hauses schlugen die Sound Studies der Universität der Künste Berlin vor, dieses Haus auf all diese auditiven Aspekte hin auszuhorchen und neu zu bespielen, zu besingen: das Haus zu spielen. Das Haus sollte zur Hörskulptur werden. Zwölf Künstlerinnen und Künstler des Masterstudienganges Sound Studies – Akustische Kommunikation entwickelten seit dem Frühjahr 2009 Arbeiten, die das Haus hörbar werden lassen:
Robert Schwarz und Emad Parandian untersuchten und ermöglichten somit etwa das Erleben von Echolokation; Anke Eckardt erkundete Potenziale vertikaler Klänge; Alexander Sieber und Julius Holtz verknüpften historische Dokumente mit dem Bau des Hauses – den Annie Goh wiederum in Sonic Fictions ausformulierte und Damian Rebgetz auf gesungenen Wegen durchquerte. Florian Goeschke ließ den Bau als Flughafen erkennbar werden, Jan Cziharz hüllte das Haus in Klänge von Zikaden und Grillen und Marco Montiel-Soto schließlich ermöglichte den Besucherinnen und Besuchern eine geradezu weltweite Verschnaufpause. Anna Bäumer schließlich produzierte Radiosendungen, die geschlechtliche Transkulturalitäten zum Thema haben.
Programm: HAUSKLANG. Sound Studies im Haus der Kulturen der Welt
Apr 30, 2009 in Art, Aural Architecture, Link, Sound Art
Früher habe ich immer gern auf Langwelle das Frequenzrauschen zwischen den Sendern angehört und herumgemischt, oder die synthetische Tonfolge an der Grenze von UKW.
Dieser Mann mit hervorragenden Ohren, macht etwas, das finde ich fast so gut, ist aber auch noch etwas ganz anderes:
Lee Patterson Fieldrecordings, der von Minimal Music aus auf noise hingehört.
Oct 07, 2008 in Art, Festival, Sound Art
Der Phonurgia-Wettbewerb in Arles, Frankreich, zeichnet seit 1986 künstlerisches Schaffen im Radio aus: AutorInnen mit einem feinen Gespür für Erzählung, Dramaturgie, und Hören. Im letzten Jahr wurden 193 Produktionen aus 11 Ländern eingereicht:
Die Jury 2008 wird eingereichte Arbeiten in zwei Kategorien annehmen:
In beiden Kategorien wird die Jury sowohl abgeschlossene Arbeiten wie auch Entwürfe berücksichtigen.
Einsendeschluss: 15. Oktober 2008.
(Und wieder einmal: Dank an Hanna Buhl für diesen Hinweis!)
Jul 30, 2008 in Art, Aural Architecture, Personal
Beim Treiben im Netz, mit der Spree im Kopf, bin ich ein paar Mal um die Sea-Organ in Zadar herumgekreist. Angetrieben durch den entstehenden Luftdruck beim Pegelhub der Wellen, könnte man deren Prinzip als Sonifikation des Wellengangs bezeichnen.
Sollten die Ufer der Spree auch mal so zum Klingen gebracht werden, weiß ich nicht, wie ich das dann finden würde. Denn eigentlich klingen Ufer ja bereits, vielleicht subtiler und feiner, je nach Art des Uferrands auch mal üppiger oder ärmlicher. Da fällt mir schwer vorzustellen, dass das andauernd tönende Hauchen mich nicht früh wieder vom Platze treibt. Denn anders als das Plätschern des Wassers, das unablässig variiert, ist den Orgelpfeifen eine immer gleiche Klanghüllkurve eingeprägt.
Gewissermaßen ließe sich dieses Prinzip der Ablösung eines natürlichen Klang durch einen geschaffenen Klang ebenso mit Schafers Begriff der Schizophonie bezeichnen – wenn auch in abgewandelter Form – , und ich stolpere mal wieder über die Frage, ob hier der Ort ist, an dem die Architektur aufhört, und die Klangkunst anfängt?
Apr 21, 2008 in Art, Aural Architecture, Research, Sound Studies
In Composed City, public space will be used as an instrument. The public space will be played, and its sounds will help creating local identity.
The sound work will be exhibited in Berlin at festival Tuned City, a collaboration of Staalplaat Soundsystem with Sound Studies at the University of the Arts Berlin, the Technische Universität Berlin and Tx architects:
Composed City (Wriezener Freiraum Berlin April 29th to July 5th 2008)